Bewehrte Erde
Seit 1997 sind die   mit dem Thema Geotextilbewehrte Erde beschäftigt. Eine Reihe von Projekten ist bereits erfolgreich abgeschlschlossen worden.

Bei uns werden Sie fachkundig mit entsprechendem Hintergrundwissen beraten. Bei uns finden sie das gesamte Spektrum zur Planung und Ausführung solcher Konstruktionen:

  •  Baugrunderkundung 
  •  Entwurf
  •  statische / erdstatische Bemessung
  •  Bauüberwachung 

 

Neben den üblichen Angaben eines Gutachtens werden zusätzlich folgende Fragenstellungen behandelt: 

4. Bewehrte Erde 

4.1. Konstruktionselemente der Bewehrten Erde 

4.2. Erforderliche Abmessungen und Materialien 

4.3. Herstellen der Bewehrten Erde 

4.3.3. Arbeitsschritte bei der Herstellung 

5. Erdstatik

5.1. Bodenmechanische Kenngrößen 

5.2. Standsicherheitsnachweise 

 

Ein Bauwerk aus Bewehrter Erde besteht aus folgenden Konstruktionselementen :
 Bewehrung

 

Durch die statisch erforderliche Bewehrung erhält der Boden eine Festigkeit so dass der eingelagerte Bodenkörper wie eine Schwergewichtskonstruktion wirkt. Die hochzugfesten Geotextilien, Gewebe oder Geogitter müssen statisch bemessen werden und wirken als Zugglieder im Stützkörper.
Zusatzbewehrung Die Zusatzbewehrung ist konstruktiv. Sie ist im vorliegenden Fall nicht statisch bemessen sondern wirk nur stabilisierend auf die Form. Insbesondere soll sie Ausbauchungen an der Frontseite auf Dauer verhindern.
UV-Beständigkeit Alle Geotextilien sind nicht dauerhaft UV-stabil und müssen daher durch entsprechende Maßnahmen (Begrünung, Vorsatzelemente) vor Sonnenlicht geschützt werden.
Schalungsgitter Die Schalungsgitter aus Baustahlgewebe sind eine reine Einbauhilfe. Sie ermöglichen die Erstellung einer ebenen, maßhaltigen Oberfläche. Die Gitter werden durch Abspannhaken gehalten wodurch eine einwandfreie Verdichtung bis zur Frontfläche möglich wird.Die Gitter haben keine dauerhafte statische Funktion und werden innerhalb der Jahre verrosten.
Füllmaterial Der Füllboden wirkt zusammen mit der Bewehrung. Die bodenmechanischen Anforderungen sind in der Erdstatik festzulegen. Hierbei spielen Böschungsneigung und Konstruktionshöhe eine entscheidende Rolle.

Grundsätzlich gut geeignet sind Böden mit größerem Reibungswinkel, die jederzeit gut zu verdichten sind wie z.B. Schotter 0/56 mm.

Die Einhaltung der bodenmechanischen Kenngrößen im Einbauzustand ist in regelmäßigen Abständen zu kontrollieren (Verdichtung, Kornzusammensetzung).

Anwendungsfälle Beispiel Zur Vergrößerung der Bilder doppelklicken

Böschungssicherung, Schallschutz bei vergrößerter Nutzfläche 

 

 

Böschunghöhe=17 m

Böschungsneigung 80 grad !

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Sicherung einer vorhandenen - nicht standsicheren - Bruchsteinmauer Mauerhöhe ca.6 m

Verhinderung von Erddruck auf die Mauer - dadurch Weiternutzung möglich

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Kostenreduzierung (gegenüber Massiven Stützwänden) bei verbesserter Optik durch begrünte Böschungen im Ortsbereich  Straßenverbreiterung Ortsdurchfahrt
Vergrößerung von Flächen durch steile Böschungen im Bergland Parkplätze bis dirket an die Böschungskante - Absturzsicherung durch Leitplanken projbew1.jpg (72688 Byte)
Straßenbau Verringerung der Dicke der Tragschicht

 

 

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Konstruktion Details
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Stand: 27. April 2003