Projekte in China

 

   
 Schadenserkundung und Sanierung 1997 bis 1999

SEW Werk in Tianjin TEDA Gebiet

 
Am Hallenboden der Fabrikanlage von SEW Werk in Tianjin waren gravierende Risseschäden aufgetreten.

Die einzelnen Bauteile der Hallenkonstruktion waren unterschiedlich gegründet. Die Hallenstützen waren auf etwa 25 Meter langen Pfählen abgesetzt, während unter der Bodenplatte eine etwa 10 m Tiefe Baugrundverbesserung durch Kalkpfähle vorhanden war.

Die Setzungsgeschwindigkeit in Plattenmitte betrug etwa 30 bis 50 Millimeter pro Jahr.

Das Institut für Geotechnik Geyer - Hettler - Joswig war beauftragt die Schadensursache zu erkunden und Sanierungsmöglichkeiten anzugeben.

Frau Dr.-Ing. Mao (BGI) hat diese Arbeiten sachkundig begleitet. Insbesondere wurden die chinesischen Unterlagen ins deutsche sowie die deutschen Berichte und Sanierungsverfahren ins chinesische für die ausführenden Firmen übersetzt.

Dazu waren drei Besuche von bis zu 10 Tagen in China erforderlich.

Im März 1997 wurden die Schäden aufgenommen und analysiert.

Im Juli 1997 wurden Felduntersuchungen (Bohrungen und Drucksondierungen) durchgeführt, die Grundlage für die Sanierungsempfehlung wurden.

Nachdem die Bodenplatte auf großen Flächen keinen Kontakt mehr mit dem Untergrund hatte, erfolgt im Juni 1999 ein erneuter Besuch in China zur Abstimmung der Sanierung.

 
 
Untergrund  
 weiche bis breiige Schluffe und schluffiger Ton bis in 27 m Tiefe

 

 
 
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Stand: 03. April 2006